Stipendien statt Studiengebühren? Nein!

Ich muss einiges vorweg klarstellen, das haben mir erste Ansätze, über dieses Thema vernünftig zu diskutieren, gezeigt. Ich bin, zunächst, Student. Ich habe bislang für jedes meiner sechs Semester an der Uni Studiengebühren entrichtet. Ich beziehe darüber hinaus Bafög und arbeite zur weiteren Finanzierung des Studiums noch nebenher. Soviel meine ich Auskunft über mich geben zu müssen, bevor ich folgende Aussage tätige: Die Studiengebühren gehören beibehalten und die in der Planung befindlichen staatlichen Stipendien von der Liste gestrichen! Den vollständigen Artikel lesen »

Barbaren und Kostüme

Mein Faible für Barbaren der 80er-Popkultur ist nicht nur auf HeroQuest beschränkt. Nach wie vor verwundert mich die lange Liste von Barbarenfilmen, die nicht erst mit “Conan the Barbarian” begannen, aber besonders durch diesen massenhaft kopierten Film geprägt wurden. Warum mochte man eingeölte halbnackte Muskelprotze in Fellunterhosen sehen? Warum gab es, zumal bei den Epigonen, kaum ein anständiges Skript, geschweige denn ernstzunehmende Schauspieler? Warum wurden diese Filme trotzdem angesehen? Es gibt in diesem Genre so vieles zu erforschen! Den vollständigen Artikel lesen »

Tatort: Operation Hiob

Tatort (c) ARD.de

Nach langer WM-Pause war gestern um 20:15 endlich wieder Tatort-Zeit in der ARD. Da ein Wiener Tatort auf dem Programm war, war ich frohen Mutes und voller Vorfreude, schließlich bin ich vom ORF bislang noch nicht enttäuscht worden. Und auch “Operation Hiob” war, trotz einiger Ungereimtheiten, ein spannender und unterhaltsamer Fall. Harald Krassnitzer als Hauptkommissar Moritz Eisner ist einer der charismatischsten und überzeugendsten Tatort-Ermittler und auch sein Sidekick Inspektor Bernhard Weiler (gespielt von Heribert Sasse) gefiel mir als grummelnder Bald-Pensionär recht gut. Den vollständigen Artikel lesen »

War die DDR ein Unrechtsstaat?

Was damals Rechtens war, das kann heute nicht Unrecht sein.

Hans Filbinger, Der Spiegel 20/1978

Heinrich LübkeRoman Herzog sagte, die DDR wäre ein Unrechtsstaat gewesen, Gesine Schwan lehnte das ab. Angela Merkel spricht vom Unrechtsstaat der DDR, Luc Jochimsen lieber nicht. Zumindest gehen aber die meisten (vernunftbesessenen) Politiker davon aus, dass das deutsche Reich unter dem NS ein Unrechtsstaat war. Aber woher kommt dieser Begriff? Was ist seine genaue Definition? Und warum lässt er sich auf eine verschiedene Art und Weise interpretieren? Ich habe ein wenig recherchiert und gesehen, dass es in der Tat nicht einfach ist, Antworten auf diese Fragen zu finden. Die Wikipedia besagt, dass die Rede Heinrich Lübkes vom 11.06.1963 erstmals die Nennung dieses Begriffs enthielt. Hier der entscheidende Passus: Den vollständigen Artikel lesen »

Zeit zum Pokern

Doyle Brunson - Super System 2

Super System 2

Kann man einen Hype noch als solchen bezeichnen, wenn er seine Langzeitwirkung bewiesen hat? Ich war wirklich skeptisch als die Pokerwelle nach Deutschland kam, plötzlich auf jeder Party einer von diesen silbernen Koffern zu sehen war und im Fernsehen Werbung für diverse Online-Poker-Portale auftauchte. Doch aus dem Hype ist ein fester Bestandteil der deutschen Spielkultur geworden, dem auch ich mich nicht erwehrt habe.

Der Erfolg fußt dabei sicher auf der leichten Erlernbarkeit der zumeist gespielten Variante “No-Limit Texas Hold’em“: Zwei eigene Karten mit drei weiteren aus der Mitte zu maximal 10 Kombinationen zu verbinden, das verlangt dem Einsteiger nicht viel Denkarbeit ab und offenbart in der Strategie doch solch eine taktische Tiefe, dass auch Profis immer wieder dazulernen können. Den vollständigen Artikel lesen »

Tatort: Heimwärts

Tatort (c) ARD.de

Dass ich einmal – und dann so früh – dazu komme, den Leipziger Tatort zu loben, das hätte ich mir vor geraumer Zeit sicherlich nicht vorstellen können. Hatte der letzte Tatort von Saalfeld und Keppler: “Absturz” von mir noch das Prädikat “so lala” bekommen, so gehe ich nun einen Schritt weiter und sage: Willkommen, liebe Leipziger, in der annehmbaren Fernsehunterhaltung! Den vollständigen Artikel lesen »

HeroQuest – AEWPT (3): The Rescue of Sir Ragnar

HeroQuest

“Sir Ragnar, one of the Emperor’s most powerful Knights has been kidnapped. He is being held prisoner by Ulag, the Orc Warlord. You are to find Sir Ragnar and bring him back to safety. Prince Magnus will pay 200 gold coins to the character who rescues Sir Ragnar. The reward may be split between several adventurers, but no reward will be paid if Sir Ragnar is killed whilst escaping.”

Endlich gibt Mentor eine richtige Aufgabe für Einsteiger, nachdem er in ‘The Trial’ wohl darauf aus war, die Spreu vom Weizen zu trennen. ‘The Rescue of Sir Ragnar’ ist das erste Abenteuer im Buch, das alle Regeln für Spieler zulässt (Zauberer können jetzt auch zaubern – anstatt Kanonenfutter zu sein!) und auch für Spielleiter – Verzeihung, Evil Wizard Player – mehr Aufmerksamkeit erfordert, als das arg redundante erste Abenteuer. Den vollständigen Artikel lesen »

Tatort: Schlafende Hunde

Tatort (c) ARD.de

Lohnt sich ein Tatort, in dem der Täter fast von vornherein feststeht? Der neue Bremer Fall war ein Themen-Tatort: Es ging um ehemalige Stasi-Offiziere und deren Machenschaften in der Bundesrepublik. Wurde anfänglich gar eine Weltverschwörung der Ex-DDRler angedeutet, so lief es schlussendlich doch nur auf zwei Chefs einer Überwachungsfirma hinaus – das war schwierig in Einklang mit den bond’schen Motiven zu Beginn des Tatortes zu bringen. So galt es ab der Hälfte auf die unausweichliche Lösung zu erwarten, Überraschungen ergaben sich nur noch in den Seitensträngen der Handlung, aber auch diese waren vorhersehbar. Den vollständigen Artikel lesen »

ESC 2010: Das Finale

Eurovision Song Contest 2010 (c) eurovision.tv

Wir sind Europagesangsmeister! Und wir ertrinken in Begeisterungsbesoffenheit. Was haben uns die Europäer da bloß angetan? Schon heißt es, dass Lena 2011 erneut antreten soll, dass sie und Raab das Bundesverdienstkreuz erhalten sollen, dass Hannover in Lena-City umbenannt werden soll (ok, das nicht im Ernst). Wie wär’s wenn wir uns einfach mal so freuen, ohne irgendwelche großartigen hybrischen Pläne für die Zukunft (und morgen die ganze… jaja, ich weiß, das ist zu fies). Den vollständigen Artikel lesen »

ESC 2010: 2. Halbfinale 2. Teil

Eurovision Song Contest 2010 (c) NDR.deIch weiß, ich weiß. Die Ereignisse des gestrigen Tages verlangen nach einem Kommentar. Wieso wählt man überall in Europa (nur aus Weißrussland gab’s, sofern ich mich korrekt erinnere, keine Punkte!) ein wenig effektheischendes und ganz auf die Sängerin zugespitztes Stück, die weniger für das steht, was sie singt, sondern für das, was sie ist? Ist das vielleicht sogar die Antwort? Fragen über Fragen! Fest steht für mich: So qualitativ hochwertig wie in diesem Jahr war der ESC selten bestückt. Bevor ich also ein paar Worte über das Finale verliere, beende ich die Betrachtung der Halbfinalisten. Welche da waren: Den vollständigen Artikel lesen »