Statt mein Goodreads-Profil zu pflegen, werde ich in unregelmäßigen Abständen hier ein wenig über kürzlich Gelesenes schreiben. Anfangs war ich ein Goodreads-Enthusiast, mittlerweile sind mir die Funktionen einfach nicht ausreichend genug, um damit meine kleine Bibliothek zu managen. Warum gibt es z.B. keine Möglichkeit mehrere Versionen eines Buches zu einer bestimmten ISBN-Nummer anzulegen – das [...]
Es gehört zu den prächtigsten und eindrucksvollsten Bildern des Fantasy-Klassikers “Conan der Barbar“: Das Rad des Schmerzes (en: Wheel of Pain). Kein Wort begleitet den Werdegang Conans vom schmächtigen Kind zum erwachsenen Muskelprotz und es sind auch keine notwendig; von selbst erklären sich die Torturen, die Einsamkeit, die nie endende Bewegung im Kreis. Am Ende [...]
Geschrieben am 9. April 2010, 16:42, von Marcus Kästner, unter
Weisheitsliebe.
In den bisherigen Artikeln zu den Themen Epikur und Epikureismus klang es immer so an, als bestünde ein fundamentaler Gegensatz zwischen dieser Philosophie und der Religion im Allgemeinen, bzw. dem Christentum im Speziellen. Der Konflikt dreht sich natürlich um die Aussagen zur Abwesenheit der Götter und der Sterblichkeit der Seele. Allein aufgrund dieser Positionen wird [...]
Geschrieben am 10. Juli 2009, 16:53, von Marcus Kästner, unter
Weisheitsliebe.
Wie ich bereits schrieb, gibt es laut Epikur drei hauptsächliche Ursachen für akute Unlust: Furcht, Begierde und Schmerz.
Um den Epikureismus in seiner Entstehung zu begründen, sollte er zuvorderst in den historischen Kontext eingebunden werden. Im 4. Jhd. v. Chr. änderten sich die Strukturen, die sich in der klassischen Epoche Griechenlands (5. Jhd. v. Chr.) herausgebildet hatten, dramatisch: In der Politik wichen die griechischen Demokratien der einzelnen póleis (Stadtstaaten) einer monarchischen Hegemonie der [...]
Geschrieben am 26. Juni 2009, 17:44, von Marcus Kästner, unter
Weisheitsliebe.
„Das Glückliche und Selige beruht weder auf einem immensen Vermögen noch auf glänzenden Taten, nicht auf irgendwelchen Ämtern und auch nicht auf Macht, sondern auf der Freiheit von Kummer, auf der Ruhe vor Schmerzen und auf einer Disposition der Seele, die die Grenzen unserer Natur erkennt.“ (Plut. mor. 37A) Was Plutarch hier geschrieben hat, fasst [...]