<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
		>
<channel>
	<title>Kommentare zu: Randnotiz: Rechtsstaaten und Todesstrafen</title>
	<atom:link href="http://www.juhublog.de/2010/03/rechtsstaaten-und-todesstrafen/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://www.juhublog.de/2010/03/rechtsstaaten-und-todesstrafen/</link>
	<description>Marcus Kästner zu Politik, Geschichte und Medien</description>
	<lastBuildDate>Sat, 19 Nov 2011 15:43:28 +0000</lastBuildDate>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	<generator>http://wordpress.org/?v=3.3</generator>
	<item>
		<title>Von: schim</title>
		<link>http://www.juhublog.de/2010/03/rechtsstaaten-und-todesstrafen/comment-page-1/#comment-272</link>
		<dc:creator>schim</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 07 Mar 2010 15:58:45 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.juhublog.de/?p=494#comment-272</guid>
		<description>Ein Zitat von Ernest Hemingway lautet: &quot;Never think that war, no matter how necessary, nor how justified, is not a crime.&quot;
Ebenso könnte man hier &quot;war&quot; durch &quot;capital punishment&quot; ersetzen. Eine Gesellschaft, die das Töten von Menschen als Strafe zulässt, begibt sich immer in ein moralisches Dilemma. Besonders heikel ist hierbei die Lage der &quot;Schreibtischtäter&quot;, die mit einem Federstrich über Leben und Tod entscheiden können. Wo ist hier der Unterschied zum Auftragsmord, wenn anschließend willige Staatsdiener die &quot;Drecksarbeit&quot; erledigen?

Äußerst schwierig wird es bei den von dir erwähnten Sexualstraftätern, denn man begibt sich sehr schnell auf dünnes Eis, wenn man auch deren Grundrechte geachtet sehen möchte. Ich denke, es ist niemandem geholfen, wenn solche Menschen von der Gesellschaft gehetzt und von der Politik für Repressionszwecke instrumentalisiert werden. Sie wurden mit einem verheerenden Trieb geboren und nicht wenige würden alles für ein &quot;normales&quot; Leben geben.
Ganz ehrlich, mir fällt hier auch keine passende Reaktion ein, außer vielleicht die Schaffung einer Art Exil, in das sich betroffene Menschen frühzeitig und freiwillig begeben können. Das würde allerdings voraussetzen, dass nötiges Verantwortungsbewusstsein vorhanden ist.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ein Zitat von Ernest Hemingway lautet: &#8220;Never think that war, no matter how necessary, nor how justified, is not a crime.&#8221;<br />
Ebenso könnte man hier &#8220;war&#8221; durch &#8220;capital punishment&#8221; ersetzen. Eine Gesellschaft, die das Töten von Menschen als Strafe zulässt, begibt sich immer in ein moralisches Dilemma. Besonders heikel ist hierbei die Lage der &#8220;Schreibtischtäter&#8221;, die mit einem Federstrich über Leben und Tod entscheiden können. Wo ist hier der Unterschied zum Auftragsmord, wenn anschließend willige Staatsdiener die &#8220;Drecksarbeit&#8221; erledigen?</p>
<p>Äußerst schwierig wird es bei den von dir erwähnten Sexualstraftätern, denn man begibt sich sehr schnell auf dünnes Eis, wenn man auch deren Grundrechte geachtet sehen möchte. Ich denke, es ist niemandem geholfen, wenn solche Menschen von der Gesellschaft gehetzt und von der Politik für Repressionszwecke instrumentalisiert werden. Sie wurden mit einem verheerenden Trieb geboren und nicht wenige würden alles für ein &#8220;normales&#8221; Leben geben.<br />
Ganz ehrlich, mir fällt hier auch keine passende Reaktion ein, außer vielleicht die Schaffung einer Art Exil, in das sich betroffene Menschen frühzeitig und freiwillig begeben können. Das würde allerdings voraussetzen, dass nötiges Verantwortungsbewusstsein vorhanden ist.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
</channel>
</rss>

