Geschrieben
am 17. September 2012, 13:54,
von Marcus Kästner,
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Welthaltiges.
Es wird Zeit, über wichtige Themen zu sprechen. Für eine schwindende Menge von religiösen Menschen in Deutschland dürfte dies das wichtigste überhaupt sein: Die Beziehung zwischen Mensch und Schöpfer. Selbstverständlich kann ich, und das muss ich vorwegnehmen, nur von meiner Position aus berichten – denn trotzdem es viele, gerade solche der soeben genannten Kategorie, verneinen würden: Glaube, nach dem modernen Verständnis der confessio, ist ein rein individueller Wert. Du glaubst oder du glaubst nicht; dazwischen scheint kein Platz, das würden die Gläubigen wie deren Gegner unterschreiben.
Nun fühle ich mich unwohl, weil ich eben diesen Platz beanspruchen möchte, im engen Korsett der Konfessionen weder glauben möchte, im Umkehrschluss aber auch nicht in die Opposition treten und der Religion abschwören möchte. Diese vermeintlich paradoxe Absicht möchte ich im Folgenden erläutern. Den vollständigen Artikel lesen »
Geschrieben
am 13. Juni 2012, 18:24,
von Marcus Kästner,
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Historia.
Dies ist die kurze Einführung in das Thema meiner Master-Arbeit mit dem obengenannten Titel. Nachdem ich sie gestern im erlauchten Kreis des Bachelor/Master-Kolloquiums der Alten Geschichte der Uni Bonn vorgetragen habe, dachte ich, ich könnte sie auch hier dem geneigten Leser zur Verfügung stellen. Den vollständigen Artikel lesen »
Geschrieben
am 24. April 2012, 17:39,
von Marcus Kästner,
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Spieltrieb.
Alle Jahre wieder beehrt die Role Play Convention einen Teil des Deutzer Messegeländes und läd Fantasy-Aficionados aller Coleur in dessen ehrwürdige Hallen. Nachdem ich 2010 zum ersten Mal dem Ruf gefolgt war und im Anschluss schwer begeisert bloggte, werde ich mir auch dieses Jahr nicht die Möglichkeit nehmen, “[v]iolett-weiße Astro-Vampir-Elfen im Lanzengang” zu bewundern – mal schauen, ob die wieder dabei sein werden! Ich bin zwar weniger von dem Interesse getrieben, Neuheiten aus dem Spielebereich anzutesten, freue mich dafür aber umso mehr auf die Gelegenheit, das gesamte Portfolio der deutschen Fantasygemeinschaft, von Otakus über LARP-Spieler und Trekkies, live und in Farbe, quasi in natura erleben zu können. Den vollständigen Artikel lesen »
Geschrieben
am 18. August 2011, 17:50,
von Marcus Kästner,
unter
Literatur.
Kennt ihr dieses Phänomen, ein Sachbuch nur bis kurz vor Schluss zu lesen? Ob’s daran liegt, dass man zu selten mit einem vernünftigen Fazit beschenkt wird? Bei mir stapelten sich einige ganz gescheite Ausführungen, die ich irgendwann kurz vor Schluss weglegte, weil die letzten Kapitel auf einmal moralisch an Fahrt aufnahmen, “nur noch mal schnell” das gerade Geschilderte zusammenfassten oder irgendwelche unnötigen Ausblicke lieferten. Ich möchte ein kurzes, knackiges Fazit! Oh, und bitte auch entschlackte Vorworte und Einleitungen. Wie heißt’s so schön: Zur Sache, Schätzchen! Den vollständigen Artikel lesen »
“Bewegt euch!”, herrscht die Gestalt auf dem Pferd die Pikeniere an, die sich sofort vor den ungeschützten Musketieren postieren, “und ihr, mir nach!”, ruft er danach den Lanzenreitern zu. Mit den Reitern positioniert er sich neben die Musketiere, alle blicken gespannt auf die nächste Hügelkuppe. Plötzlich, eine Reihe Helme, dann Rüstungen, dann Lanzen, dann Pferde – die polnische Kavallerie rückt vor. Hektisch befiehlt der Hauptmann nun, dass die Musketiere, die bereits ihre Musketen gehoben hatten, das Feuer einstellen und abwarten sollen. Langsam und koordiniert bewegen sich die polnischen Husaren vorwärts, ihre gute Panzerung ist berüchtigt und Furcht kommt in der Reihe der Infanterie auf. Dann, als sie in Schussreichweite sind, ruft die Gestalt: “Feuert auf sie, aus allen Rohren!”. Die Musketen geben ihre erste Salve ab – zwei Reiter fallen, drei Pferde werden getroffen. Dann beginnt der Angriff. Wie ein Keil stürmen die Reiter in die Mauer aus Pikenieren und sprengen sie. An Fernkampf ist nicht mehr zu denken, es beginnt ein Hauen und Stechen ums Überleben. Den vollständigen Artikel lesen »
Statt mein Goodreads-Profil zu pflegen, werde ich in unregelmäßigen Abständen hier ein wenig über kürzlich Gelesenes schreiben. Anfangs war ich ein Goodreads-Enthusiast, mittlerweile sind mir die Funktionen einfach nicht ausreichend genug, um damit meine kleine Bibliothek zu managen. Warum gibt es z.B. keine Möglichkeit mehrere Versionen eines Buches zu einer bestimmten ISBN-Nummer anzulegen – das kommt in der Realität ja durchaus öfter vor, bei Neuauflagen mit alternativen Covern und dergleichen. Aus diesem Grund bin ich so begeistert von rateyourmusic.com – für Vollständigkeitsfetischisten ein Genuss. Wenn’s das nun auch für Bücher gäbe… Zurück zur Auslese: Den vollständigen Artikel lesen »
Geschrieben
am 25. Januar 2011, 18:06,
von Marcus Kästner,
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Welthaltiges.
Als Bonner Student bin ich noch nicht mit Verbindungen in Kontakt gekommen. Das Verbindungswesen ist mir fremd, ich fühle mich weder einer akademischen Elite zugehörig, noch denke ich, dass ich mich mit anderen exklusiv organisieren müsste, um dadurch Zugehörigkeit zu empfinden und Aufstiegsmöglichkeiten zu schöpfen. Nun lasse ich aber selbstverständlich gern “jedem Tierchen sein Plessierchen” und denke auch, dass Verbindungen für manche – und mir sind auch die ein oder anderen Mitglieder solcher Verbindungen bekannt – durchaus eine lohnende und sinngebende Möglichkeit der Freizeitgestaltung darstellen. Alles kein Problem! Aber… Den vollständigen Artikel lesen »

Es gehört zu den prächtigsten und eindrucksvollsten Bildern des Fantasy-Klassikers “Conan der Barbar“: Das Rad des Schmerzes (en: Wheel of Pain). Kein Wort begleitet den Werdegang Conans vom schmächtigen Kind zum erwachsenen Muskelprotz und es sind auch keine notwendig; von selbst erklären sich die Torturen, die Einsamkeit, die nie endende Bewegung im Kreis. Am Ende blickt Arnold Schwarzenegger mit gewaltigem, konzentriertem Blick nach vorn: Conan ist geboren! Den vollständigen Artikel lesen »
Geschrieben
am 14. Dezember 2010, 17:12,
von Marcus Kästner,
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Spieltrieb.
Ich weiß, Neuerungen im Spielesektor gehen komplett an mir vorbei. Das liegt einerseits daran, dass ich nicht up-to-date bin und keine Spielezeitschriften mehr kaufe, andererseits liegt es an meinem mediokren technischen Equipment, auch wenn ich Anfang 2009 einen ganz tüchtigen neuen PC gekauft habe (mittlerweile natürlich wieder veraltet). Mitunter sind mir auch die Preise für neue Spiele einfach zu hoch – wartet man ein, zwei Jahre, sinken diese schon drastisch und als ich Oblivion, den Nachfolger meines geliebten Morrowind, in einem englischen Charity-Shop für sage und schreibe £4 gesehen habe, musste ich einfach zugreifen. Den vollständigen Artikel lesen »
Geschrieben
am 10. Dezember 2010, 20:12,
von Marcus Kästner,
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Spieltrieb.

Mount & Blade
Der RPC dieses Jahres sei’s gedankt: In einem Magazin, das ich dort in die Hand gedrückt bekam, sah ich den Test für ein PC-Spiel namens “Mound & Blade: Warband”. Die Screenshots sahen ok aus, der Test las sich ein wenig besser und weil ich neugierig war, besorgte ich mir den kostengünstigen Vorgänger “Mount & Blade”. Das war eine gute Entscheidung! Kaum ein Spiel, das ich in den letzten Jahren angespielt, bzw. gar durchgespielt habe, hat mich so durch seine originellen Ansätze überzeugt. In meinem Artikel über das für mich höchst enttäuschende deutsche Rollenspiel “Drakensang” hatte ich schon meinen Unmut über moderne RPGs für Konsolen und Computer ausgelassen; hier sah ich dagegen, dass ein freies Entwicklerteam (ich hörte ein türkisches Pärchen) Ideen und Konzepte gesammelt hatte, ohne dabei strikt auf die Umsetzung auf dem Massenmarkt zu schielen: Einfach aus der Überzeugung, dass ihr Produkt letztlich überzeugen würde. Hut ab schon einmal für den Ansatz. Den vollständigen Artikel lesen »